DIE KONFERENZ DES SCHWEIGENS
oder Der letzte Tag
Eine internationale Umwelt-Groteske.
Vorgeschichte
Die UNO hat zu einer entscheidenden Umweltkonferenz in Serbien geladen. Fukushima war es, das dazu den entscheidenden Anlass gab. Jetzt müssen Entscheidungen getroffen werden - komme, was wolle. Man beschließt, so lange zu diskutieren, bis die so genannten „Ewigen Verträge von Belgrad‟ von allen Staaten und Organisationen der Erde unterschrieben worden sind. Ihr Ziel: Den Planeten mit vereinten Kräften zu retten. Und zwar ohne politisches Wenn und Aber, ohne juristische Hintertüren, ohne moralische Mogelpackungen. Für die Konferenz werden volle sieben Tage veranschlagt. Sieben Tage, in denen sowohl die Konferenzteilnehmer als auch das Hotelpersonal und die Medienvertreter, ja sogar eine Handvoll weltgeschichtlich bedeutender Figuren aufeinander treffen, einander kennen lernen … nun ja, was Menschen nun mal so tun, wenn sie in einem zeltlagerähnlichen Zustand beinander sind.
Das Stück
Das Stück beginnt am Vorabend des siebten und letzten Konferenztags. Der Saal ist wie betäubt von einer erdrückend schweren Luft. Ein kolossales Gewitter hat sich angekündigt. Hinzu kommt: Die Körper und Stimmen aller Anwesenden sind dem Schlafe näher als dem Wachzustand. Doch es herrscht absolutes Schlafverbot. Noch immer ist keine Entscheidung getroffen worden, die Konferenz, deren Fortgang von der Weltöffentlichkeit mit kaum noch zu steigernder Anspannung verfolgt wird, droht zu scheitern. Aus einigen Hauptstädten werden erste Ausschreitungen gemeldet. Die letzten, kaum noch zu verstehenden Wortmeldungen der offiziellen Konferenz eröffnen das Stück. Kaum einer ist noch fähig, zuzuhören, um wieviel weniger, sinnvoll zu antworten. Ein Schweigen beginnt. Grausam und grotesk; es scheint gleichermaßen unwirklich wie unendlich zu sein. Dort wird geschlafen und aufgeweckt. Dort geturtelt und gekämpft. Hier gerät eine Wortmeldung zum surrealen Begriffsbrei, andernorts wird der geheime Traum einer übernächtigten Simultandolmetscherin offenbar … Plötzlich bricht die Katastrophe los. Die Erde bebt und donnert. Der Konferenzsaal wird verschüttet und von der Außenwelt abgeschnitten. Was nun? Extase oder Lethargie? Memento mori oder carpe diem? Ist die Konferenz, äh, die Welt noch zu retten? Oder gehen die, die als Weltenretter angetreten waren, nun als Verlierer gemeinsam unter? Man wird es sehen.
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Gute Neuigkeiten! Der Vorstand der Lebenshilfe Bremen hat das für 2012 geplante inklusive Theaterprojekt in Zusammenarbeit mit TheaterImpulse e.V. bestätigt. Wir freuen uns über einen neuen Kooperationspartner.
DIE KONFERENZ DES SCHWEIGENS
Das Goethe-Institut Belgrad organisiert dieses Jahr ein Sommercamp zum Thema "Umwelttheater". Daniel Scholz von TheaterImpulse e.V. übernimmt die theaterpädagogische Leitung.
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Hephata Straßentheaterfestival 2011
Auch im Jahr 2011 werden wir wieder in Zusammenarbeit mit der Stiftung Hephata, Mönchengladbach, ein Straßentheaterfestival in Mönchengladbach-Rheydt realisieren.
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