Gemeinsames Theaterspielen mit behinderten und nicht behinderten Jugendlichen fördert den gegenseitigen Respekt, tolerantes Miteinander, die Sensibilisierung für einander und das Entdecken eigener Fähigkeiten. Ebenso gibt eine erfolgreiche Aufführung Mut fürs eigene Handeln.
Die Leitidee unserer integrativen Theaterprojekte und -freizeiten ist, dass Integration ein kollektives Unterfangen aller Mitglieder einer Gesellschaft ist. Das bedeutet, dass - wenn wir die Aufgabe der Integration ernst nehmen - eben die Integration der behinderten Mitglieder nicht der Punkt ist: sie sind bereits Mitglieder unserer Gesellschaft. In vielen Fällen scheint 'Integration' nur zu meinen, dass sie zu funktionierenden Teilen einer sich selbst in der Hauptsache als nicht-behindert definierenden Gesellschaft erzogen werden.
Die Aufgabe sollte vielmehr sein, die Kategorien von behindert und nicht-behindert in ihrer Gesamtheit aufzulösen und die Entwicklung einer Gesellschaft anzustoßen, deren Fokus in erster Linie die sensible Kooperation ihrer Mitglieder ist.
Seit 2005 führen wir jedes Jahr erfolgreich integrative Theaterfreizeiten und Projekte mit unseren Partnern der Diakonie Mark-Ruhr, dem Jugendreferat des Kirchenkreises Iserlohn, der Jugendhilfe Iserlohn und dem Kinderheim Herne durch.
Unsere Arbeit wurde dabei häufig durch die Aktion Mensch, u.a. im Rahmen der Förderaktion 5000xZukunft, unterstützt.